Kauder: Christen sollten sich zuerst für Christen einsetzen

16.11.2017

Weltverfolgungsindex 2017 von Open Doors

Schirmherr Volker Kauder

Der ökumenische Kongress „Christenverfolgung heute“ vom 12. – 15.11. mit über 500 Teilnehmern liegt hinter uns. Birgit und Anette sind tief beeindruckt zurückgekehrt von den vielen Erlebnissen, über die Betroffene teilweise selbst berichtet haben. Wie bedauerlich, dass die Medien in Deutschland das Thema Christenverfolgung so wenig thematisieren. Religionsfreiheit ist selbst in einigen Ländern nicht mehr gewährleistet, die sie in ihrer Verfassung festgeschrieben haben. Nirgendwo auf der Welt geht Verfolgung von Christen aus, aber sie sind die größte verfolgte Religionsgemeinschaft weltweit.

Wenn Christen sich für Religionsfreiheit stark machen, wird ihnen manchmal unterstellt, es ginge ihnen ausschließlich um die Verfolgung von Christen. Der Schirmherr der Veranstaltung und Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Wolfgang Kauder findet es durchaus legitim, dass Christen sich auch zuerst für Christen einsetzen. Wir, Perlenschatz, sehen unseren Schutzauftrag ebenso an muslimischen Frauen wie an christlichen Flüchtlingen, Konvertitinnen eingeschlossen.

Perlenschatz hat am Stand und nach den beiden thematischen Foren „Verschleierte Tat(ort)sachen – Unterdrückung der Frau im Orient und in Europa“ viele Gespräche geführt. Unser Forum war eines von 21 Angeboten an zwei Tagen. Montagabend wurde im Plenum während einer Podiumsdiskussion, an der auch unsere Geschäftsführerin teilgenommen hat, ein Kurzclip von Perlenschatz gezeigt. Hier nur ein paar Eindrücke:

 

bei einem von 21 thematischen Foren an zwei Tagen ging es um Perlenschatz