Die gefährliche Reise in ein neues Leben

02.11.2014

Bild Buchrezension

„Aliyahs Flucht oder Die gefährliche Reise in eine neues Leben“ heißt das neue Buch von Güner Yasemin Balci. Eine dramatische Geschichte, die zeigt, in welcher Lage Frauen sich befinden können, die künftig bei Perlenschatz Zuflucht suchen werden. Dr. Johannes Kandel, Politikwissenschafter und bis vor kurzem noch Dozent und Akademiedirektor im Bereich Politische Erwachsenenbildung bei der Friedrich-Ebert-Stiftung stellte uns seine Rezension zur Verfügung. Darin heißt es: „Das Schicksal von Nora zeigt leider, dass für Sicherheit vor Verfolgung von Eltern und Verwandten letztlich nur die Betroffene selbst sorgen kann, trotz oft selbstloser Hilfe von einzelnen engagierten Bürgern, Polizisten und Sozialarbeitern. Das ist ein Armutszeugnis für unseren Rechtsstaat. Die Hilfsangebote reichen einfach nicht aus. In unserer Gesellschaft gibt es bald für alles und jedes eine staatliche Anlaufstelle und das zivilgesellschaftliche Engagement ist beeindruckend. Man sorgt sich um „Arbeitsmarktferne mit multiplen Vermittlungshemmnissen“ (sprich: Arbeitslose), Legastheniker, traumatisierte Flüchtlinge, Senioren mit Leseschwächen, herrenlose WauWaus und Mietzekatzen („Katzenfeuerwehr“) und hilft orientierungslosen Kröten über die Straße. Nur für muslimische Mädchen in lebensgefährlichen Notlagen scheint es kaum Hilfe zu geben …“ Lesen Sie hier weiter.