„Eine sehr herausfordernde Arbeit!“

Die Perlenschatz-Vereinsmitglieder haben sich am Samstag zur Jahreshauptversammlung getroffen. Dieses Mal in der Pfalz, in Neustadt/Weinstraße, die sich als „Toscana Deutschlands“ von ihrer besten Seite gezeigt hat. Große Entscheidungen standen in diesem Jahr keine an, aber natürlich mussten die Mitglieder wieder auf den aktuellen Stand gebracht werden, womit sich Perlenschatz im Laufe des Jahres beschäftigt hat. Alle waren bewegt vom Vortrag des Vereinsmitgliedes Yassir Eric zum Thema Islam und seinen persönlichen Erfahrungen, die er auch in seinem Buch „Hass gelernt, Liebe erfahren“ veröffentlicht hat. Yassir Eric hat wieder einmal betont, dass die Aufgabe für unsere Schützlinge zwar „eine sehr herausfordernde“ ist, aber von unschätzbarem Wert. Danach fuhren 19 Vereinsmitglieder neu gestärkt und motiviert nach Hause.


„Und dann sind da noch die geflüchteten Frauen …“

Emma titelt „Frauenhäuser schlagen Alarm“ und berichtet über die Situation in deutschen Frauenhäusern. Die Frauenhausplätze in Deutschland sind schon immer knapp, ihre Finanzierung ist und bleibt ein Problem. „Die Aufnahmesituation in deutschen Frauenhäusern ist dramatisch wie nie“, warnt der Dachverband Frauenhauskoordinierung. Zitat aus dem Artikel: „Und dann sind da noch die geflüchteten Frauen, die ihre prügelnden Ehemänner verlassen. Eine weitere Gruppe, die in die Frauenhäuser drängt, die aber schon jetzt aus allen Nähten platzen. Gleichzeitig ist die Finanzierung der Frauenhäuser immer noch keine staatliche Pflichtaufgabe, Länder und Kommunen schieben sich den Schwarzen Peter hin und her.“ Das ist leider auch unsere Erfahrung. Und laut ZIF, der Zentralen Informationsstelle Autonomer Frauenhäuser (ebenfalls ein Dachverband) fehlen in Deutschland 4.300 Frauenhausplätze!

Hier geht’s zum Artikel.


Kleine, aber feine Runde in Langstadt

In der Evangelischen Kirchengemeinde Babenhausen-Langstadt wird sonst nicht zu Vorträgen eingeladen. Vielleicht war das der Grund dafür, dass sich trotz engagierter Ankündigung in der Presse durch Vorsitzende Marie Eckert „nur“ ganze fünf Personen eingefunden haben. Vielleicht lag es aber auch an unserem Nischenthema. Manche machen einen Bogen um das Thema Muslime. Noch mehr um das Thema Gewalt. Umso netter war der Abend in kleiner, aber feiner Runde, wie Pfarrer Philip Messner die Gäste begrüßte. Und diese kleine, sehr interessierte Gruppe machte es hinterher auch möglich, den Abend mit einem spannenden Austausch ausklingen zu lassen. Haben Christen und Muslime denselben Gott? Kann der Islam reformiert werden? Was sind die Unterschiede bei der christlichen und islamischen Erziehung? Ist Gott nur barmherzig und nimmt am Ende alle auf, unabhängig von der Religionszugehörigkeit? Versöhnt er durch den Tod von Jesus Christus pauschal alle Menschen mit sich – oder fordert er eine Entscheidung von uns? Inwieweit spielt der freie Wille eine Rolle, mit dem Gott uns geschaffen hat …? Ich habe die offene Diskussion in guter Atmosphäre und schönem Ambiente genossen (das Gemeindehaus wurde aus einer alten Scheune mit Sandsteinen gebaut).

Anette Bauscher


Gegensätze zicken sich an

Unter dem Motto „Gegensätze zicken sich an“ fanden sich am Samstag im Geistlichen Rüstzentrum Krelingen rund 400 Frauen und 50 Ehrenamtliche und Referenten ein, um zu hören, was Elena und Doris Schulte zu diesem Thema zu sagen hatten. Am Vorabend gab es ein Konzert mit Meline Pacek, deren wunderschöne Stimme den Besuchern „Himmelsmomente“ bescherte und deren Songs mit eigenen Texten nicht an der Oberfläche blieben.

Samstag wurden viele Seminare und Workshops angeboten, von der Sandmalerei über israelische Tänze, Schmuckherstellung, Orimoto, einer Planwagenfahrt durch die Heidelandshaft und nicht zuletzt auch eine Gesprächsrunde mit der Reformationsbotschafterin Bettina Wulff. Perlenschatz war eines von vielen Angeboten. Die Organisatoren, allen voran Frau Carolin Leipoldt, haben ihren Gästen einen tollen Tag beschert, mit viel Liebe zum Detail, wie nicht nur an der hübschen Dekoration zu sehen war. Der sonnige Tag tat das Seine dazu.

Schön, dass wir dabei sein durften! (Anette Bauscher)

Birgit (re) begleitete mich, hier mit der Organisatorin Carolin Leipoldt

Hübsche Blumen gehören zu einem „Auftanktag“ dazu!

      

 

Wie fühlt man sich verschleiert? Das wollte eine Seminarteilnehmerin wissen.