Rückblick Allianzkonferenz

Wir blicken zurück auf die 126. Allianzkonferenz. Gestern kehrten Vereinsmitglieder Hubert und Uschi und ich fröhlich von fünf vollgepackten und heißen Tagen aus Bad Blankenburg zurück.

Zum ersten Mal habe ich Uschi und Hubert in Aktion erlebt. Kein gemeinnütziges Werk kann sich engagiertere Mitarbeiter wünschen als die beiden es sind. Sie ließen es kaum zu, dass jemand am Stand vorbeilief, ohne auf Perlenschatz angesprochen zu werden. Das gut durchdachte „Einbahnstraßensystem“ durch die Ausstellung in der Stadthalle sorgte dafür, dass jeder Ausstellungsbesucher auch tatsächlich an jedem Stand vorbeikam. So hatten wir am Ende 355 Menschen der rund 1.000 Konferenzbesucher erreicht.

Zu unserem ersten Seminar „Verschleierte Tat(ort)sachen“ verirrte sich leider nur eine Person, weil auf der Website der Konferenz ein falscher Ort (Stadthalle anstatt Landessportschule) angegeben war. Wer merkte, dass er falsch war, für den war es zu mühsam, bei 36 Grad Hitze vor Seminarbeginn noch eben schnell einen Weg von 2,2 km zurückzulegen. Schade. Aber wo Menschen sind, passieren auch bei der besten Organisation Fehler. Dafür entschädigte Gott unseren Aufwand beim zweiten Seminar:

26 Teilnehmer des Seminars „Die Würde der Frau in patricharchalen Familienstrukturen“ erfuhren weitere Details über die Not unserer Zielgruppe und waren sehr betroffen von dem, was sie hörten. Beispiele:

„Ich fühle mich ohnmächtig diesem Leid gegenüber!“
„Jetzt habe ich eine andere Sicht!“
Wirklich tolles Seminar. Ich bin froh, dass ich mich dafür entschieden habe.“
„Sehr beeindruckend! Ich bin froh, dass ich da war.“

Uschi und Hubert haben den Stand mit nach Chemnitz genommen. Sie werden ihn bei „Willow Creek“ zusammen mit Gabi und Rahel aufbauen. Herzlichen Dank meinen beiden Mitstreitern für ihren unermüdlichen Einsatz. (A. Bauscher)


Ein Engel hat wieder gespendet

Als ich heute nach Hause kam von einer 15-tägigen Vertretungszeit unserer Hauseltern im „Anker“, lag unter der Post wieder ein anonymer Umschlag, der es in sich hatte: Eine mutige Spenderin (ich vermute wegen der Handschrift eine Frau) hatte doch tatsächlich 500 Euro in einem Kuvert auf die Reise geschickt. Und legte noch eine Ermutigung bei: „Vertrau dich dem Herrn an und sorge dich nicht um deine Zukunft! Überlass sie Gott, er wird es richtig machen.“ Auf der Rückseite stand: „wo am nötigsten“. Danke, liebe Spenderin, für diese wertvolle Erinnerung und Ihre großzügige Spende. Sie tut uns richtig gut! Sie tun uns gut! Denn das berühmte „Sommerloch“ macht sich gerade bemerkbar. Sie haben uns gesegnet, Gott segne auch Sie mit allem, was Sie brauchen!